Tomaten gehören in einen Garten wie ein gut gepflegter Rasen. Direkt von der Pflanze naschen oder einen frischen Salat zubereiten – Tomaten aus dem Gewächshaus sind köstlich und eine Delikatesse für Groß und Klein. Sie wachsen in unserem Klima hervorragend und können durch den Anbau im Gewächshaus eine ertragreiche Ernte hervorbringen. Von der Anzucht bis zum Ertrag sind die knackigen Früchte darin gut aufgehoben und geschützt. Damit Ihnen eine erfolgreiche Ernte bevorsteht, haben wir Ihnen in unserem Tomatenratgeber für Gewächshäuser alles zusammengefasst, was Sie wissen müssen.
Inhaltsverzeichnis
Highlights
+ Im Freiland beginnt die Tomaten-Saison erst, wenn kein Bodenfrost mehr bevorsteht
+ Auch Gewächshäuser mit einem Mauerwerk sind eine gute Wahl, da gut isolierte Steine Kälte abweisen können
+ Tomaten als Starkzehrer brauchen einen mineralischen Boden mit vielen Nährstoffen
+ Feuchtigkeit von oben vertragen Tomatenpflanzen schlecht
+ Selbstgezüchtete Tomaten haben von Natur aus eine härtere Schale als diejenigen aus dem Supermarkt

Wer Tomaten aus dem eigenen Garten ernten möchte, steht schnell vor der entscheidenden Frage, ob sich ein Gewächshaus lohnt oder die klimatischen Bedingungen im Freiland ausreichen, um eine große Ernte einzufahren. Generell ist beides möglich. Beim Anbau in einem Gewächshaus können Sie wesentlich früher als nach den Eisheiligen in die Saison starten, bei beheizbaren Gewächshäusern sogar die Gemüsepflanzen direkt vor Ort aussäen und anziehen.
Im Freiland beginnt die Tomaten-Saison erst, wenn kein Bodenfrost mehr bevorsteht, damit sich die jungen Wurzeln in einem warmen Erdreich ausbreiten können. Gehen die Temperaturen noch unter den Gefrierpunkt, droht die Tomatenpflanze abzusterben.
Ideal für Gewächshäuser sind Stabtomaten. Sie können sich in der Höhe und Breite entfalten und somit auch zahlreiche Fruchttriebe ansetzen. Sind die Tomaten groß genug, sollten Sie sie an Stäbe binden, damit sie nicht umfallen. Aber auch Cocktailtomaten, Rispentomaten oder Fleischtomaten gedeihen im Gewächshaus prächtig. Buschtomaten hingegen sind kompakter und ideal für den Anbau auf dem Balkon. Eine gute Wahl treffen Sie mit Tomatenpflanzen, die resistent gegen Schädlinge und Krankheiten sind.

Tipp: Darum lohnt sich ein Tomatenhaus:
Tomaten sind recht anspruchsvolle Pflanzen hinsichtlich des Wasserbedarfes, des Nähstoffhaushaltes oder eben der Luftfeuchtigkeit. Sie lieben Wärme, mögen aber keine hohe Luftfeuchtigkeit. Trotz des Standortes im Gewächshaus ist der Wasserbedarf recht gering. Halten Sie die Tomaten in einem speziellen Gewächshaus, optimieren Sie die Bedingungen so, dass Sie jederzeit die kleinen und großen roten Früchte ernten und genießen können. Die Belüftung durch Doppeltüren ermöglicht den lebenswichtigen Luftaustausch und sorgt für perfekte Pflanzenbedingungen.
Ob Kalthaus, Warmhaus oder Treibhaus – jedes der Gewächshäuser ist für den Anbau und die Aufzucht von Tomaten geeignet. Der größte Unterschied besteht in der Kultivierungsdauer. Während Sie in Treibhäusern ganzjährig Tomaten pflanzen oder ernten können, müssen die beheizbaren oder frostfreien Gewächshäuser für die Zucht Temperaturen über 18 Grad aufweisen.

Ebenfalls unerheblich ist es, ob Sie sich für freistehende Gewächshäuser oder kleinere Anlehngewächshäuser entscheiden. Denn wie heißt es so schön: Platz ist in der kleinsten Hütte. Auch Gewächshäuser mit einem Mauerwerk sind eine gute Wahl, da die Steine Kälte abweisen.
Spezielle Tomatengewächshäuser von WAMA wurden so konzipiert, dass Sie sie sowohl freistehend als auch anlehnend nutzen können. Dabei liegt der Fokus auf einer optimalen Belüftung durch Doppeltüren. Stegdreifachplatten, Einscheibenglas oder Wärmeschutzglas sorgen nicht nur für die erforderliche Wärme, sondern auch für einen sicheren Schutz vor äußeren Witterungseinflüssen wie Regen oder Wind.

Die Umgebung in einem Gewächshaus ist kontrolliert, sodass Sie hier wesentlich früher als im Freiland mit der Kultivierung beginnen können. Dabei wird beim Anbau und Anpflanzen von Tomaten zwischen drei Gewächshaus-Varianten unterschieden.
Die idealen Bedingungen für den Anbau von Tomaten in Gewächshäusern liegen zwischen 17 und 18 Grad Celsius in der Nacht sowie 23 bis 25 Grad Celsius am Tag.
Bei einer vollständigen Kultivierung erfolgt bereits die Aussaat in vorbereiteten Töpfen oder Kübeln im Gewächshaus, später können Sie die Tomaten in angelegte Beete setzen. Mitte März bis Mitte April beginnt die Saatphase, in Treibhäusern können Sie bereits im Februar beginnen.
Für das Aussäen auf der Fensterbank beginnt Mitte April die Saison. Ist die Jungpflanze auf etwa drei starke Triebe angewachsen, 20 Zentimeter groß und zeigen sich erste Blütenansätze, können Sie sie ins Gewächshaus auspflanzen.
Tipp: Wie gedeihen Tomaten im Gewächshaus?
Tomaten sind Pflanzen mit hohen Ansprüchen: Nicht nur, dass sie unter 18 Grad nicht zu keimen beginnen und das Wachstum nicht voranschreitet, sie benötigen auch eine hohe Luftfeuchtigkeit zwischen 65 und 80 Prozent.
Als Starkzehrer brauchen sie einen mineralischen Boden mit vielen Nährstoffen, der vor dem Anpflanzen gut belüftet wird. Mit einer automatischen Bewässerung stellen Sie sicher, dass die Pflanzen im Wachstum jederzeit bestens versorgt sind.

Die einjährigen Nachtschattengewächse fühlen sich in warmen Gewächshäusern besonders wohl. Ein lockerer, humus- und nährstoffreicher Boden ist für die Grundversorgung und eine ertragreiche Ernte ideal. In einer windgeschützten, warmen und von oben trockener Umgebung gedeihen Tomaten im Gewächshaus hervorragend.
Nach dem Aussäen, ob im Beet oder in kleinen Anzuchttöpfen, sprießen die ersten Blätter. Den Boden um die Pflanze müssen Sie stets feucht halten. Staunässe vertragen Tomaten hingegen überhaupt nicht. Je rascher die Pflanzen wachsen, desto schneller entwickeln sich Triebe und Geiztriebe. Letztere entwickeln sich zwischen dem Hauptstängel und den Blättern. Die Geiztriebe müssen Sie regelmäßig entfernen, da sie der Pflanze Nährstoffe entziehen und damit die Ernte negativ beeinflussen.
Je wärmer es wird, desto schneller wachsen die Tomaten im Gewächshaus, bilden erste Blüten aus und lassen erste Fruchtansätze erkennen. Nun ist es an der Zeit, die Tomaten an Stäben zu befestigen, dass sie gerade gedeihen und nicht umkippen. Feuchtigkeit von oben vertragen Tomatenpflanzen schlecht, daraus entstehen Krankheiten wie die Krautfäule, oder die Blätter verbrennen. Somit ist es ratsam, die Pflanzen immer von unten zu gießen. Gelegentliches Düngen ist für die Nährstoffaufnahme wichtig.
Neben dem richtigen Boden, einem optimalen Standort und der Pflege beeinflussen noch weitere Faktoren das Wachstum und die Ernte von Tomaten im Gewächshaus.
Tomaten bevorzugen einen sonnigen Standort. Wenn Sie Tomaten in einem Warmhaus oder gar ganzjährig in einem Treibhaus anbauen möchten, wählen Sie einen Platz, an dem zu jeder Jahreszeit der Lichteinfall optimal ist.
Nachdem Sie den Samen in die Erde gebracht haben, sollte sie stets feucht bleiben und nicht austrocknen. Haben sich die Wurzeln zu einem Ballen entwickelt, können Sie etwas weniger gießen. Staunässe mögen Tomaten im Gewächshaus gar nicht. Aber in einem allzu trockenen Boden bleiben die Früchte klein. Um sie vor Krankheiten und Pilzbefall zu bewahren, ist das Gießen von unten angeraten. Nässe von oben schadet den Tomaten.
Tomaten mögen ein warmes Gewächshaus. Bei mindestens 18 Grad Celsius gedeihen sie von der Aussaat bis zur Ernte. Bei praller Sonne kann es jedoch schnell zu Austrocknung kommen, sodass für Tomaten im Gewächshaus auch Schattierungsnetze sinnvoll sind. Ihren Ursprung haben Tomaten in Südamerika, weshalb sie sich in der Wärme wohlfühlen.
TIPP: Sorgen Sie für eine wohlige Wärme, ausreichend Sonnenlicht und halten Sie die Tomatenpflanzen feucht – ohne Staunässe zu verursachen.
Tomaten sind im Gewächshaus allerdings nicht davor geschützt, dass Schädlinge und Krankheiten sie befallen. Wenn Sie sie zu häufig gießen, faulen die Wurzeln ab. Herrscht zu viel Nässe im Boden, droht den Blättern und Früchten Fäulnis. Auch im Boden können sich Pilze, Erreger oder Tiere ansammeln, die den Tomaten im Gewächshaus Schaden zufügen.
Bei feuchtem Wetter breitet sich die Krankheit über die gesamte Pflanze aus und befällt auch die Früchte. Die Erreger bleiben häufig im Boden, sodass Sie die gesamte Erde austauschen müssen.
Die Tomatenblätter werden bei trockener Witterung welk und sterben ab. Im weiteren Verlauf wird die gesamte Pflanze befallen. Die Früchte sind nur noch matschig und nahezu ungenießbar.
Weißer Belag legt sich auf den Blättern ab. Um nicht die gesamte Tomatenpflanze in Mitleidenschaft zu ziehen, sollten Sie die befallenen Blätter entfernen.
Besonders Stellen, an denen die Tomatenpflanze mit Clips oder Bindfäden befestigt wurden, sind Eintrittspforten für den Erreger. Dabei wird der Wassertransport an der verfaulten Stelle unterbrochen und die Pflanze stirbt oberhalb ab.
Der kleine Falter legt Eier auf den Blüten, Blättern und Früchten ab, die sich dort dann durchfressen. So schaffen sie Eintrittsstellen für weitere Krankheiten.
Hauptsächlich werden die Blätter befallen. Die aus den abgelegten Eiern entstandenen Fliegen fressen kleine Gänge in das Grün. Um weiteren Schaden abzuhalten, müssen Sie die Blätter entfernen.
Durch den Befall färben sich die Blätter gelb und die Früchte erhalten einen bräunlichen Pelz. Leider kann der Schädling erst spät erkannt werden, sodass Pflanze und Ernte verloren sind.
Die Haut von Tomaten übernimmt eine Schutzfunktion, um die eigentlich zarte Frucht vor äußeren Einflüssen zu schützen. Normal ist, dass selbstgezüchtete Tomaten von Natur aus einer härteren Schale haben als diejenigen aus dem Supermarkt. Temperatur, UV-Strahlung, Wasserversorgung, Düngung und Bodenqualität sind verantwortlich für die Beschaffenheit der Früchte.
Bei großer Hitze, die im Gewächshaus automatisch entsteht, entwickeln Tomaten eine härtere Schale als im Freiland, wo sie auch einen kühleren Luftzug abbekommen. Damit besitzen die Pflanzen einen natürlichen Schutz für das empfindliche Fruchtfleisch.

Mit einer gesunden Mischkultur können Sie die besten Erträge aus Ihren Tomaten im Gewächshaus herausholen. Dabei ist entscheidend, welche Pflanzen Sie setzen, um die Ernte zu steigern und das Wachstum zu begünstigen.
| Gute Nachbarn | Schlechte Nachbarn |
|---|---|
| Salate | Gurken |
| Basilikum | Erbsen |
| Petersilie | Fenchel |
| Kamille | Rotkohl |
| Karotten | Kartoffeln |
| Bohnen | |
| Zwiebeln | |
| Knoblauch |
Hobbygärtner, die ihren knackfrischen Salat im Sommer aus dem eigenen Garten lieben, möchten Gurken und Tomaten gern gemeinsam ins Gewächshaus setzen, um für beide Gemüsepflanzen hohe Erträge einzufahren. Das Gerücht hält sich leider hartnäckig, dass Gurken und Tomaten in der direkten Mischkultur eher schlechte Nachbarn sind, da sie nicht nur beide einen hohen Nährstoffbedarf haben, sondern auch Schädlinge übertragen. Ausschlaggebend für die Unverträglichkeit soll allerdings das unterschiedliche Bedürfnis an Luftfeuchtigkeit. Doch viele Hobbygärtner wissen es besser und setzen sich über dieses ungeschriebene Gesetz hinweg – mit Erfolg. Wenn die beiden Gemüsesorten mit etwas räumlichen Abstand zueinander gesetzt werden, können beide in friedlicher Koexistenz nebeneinander wachsen und gedeihen.
Der Echte Mehltau – weißer Belag auf den Blättern – ist eine typische Gurkenkrankheit. Die Tomate hingegen hat häufig mit den Braunfäulen zu kämpfen. Werden Gurken und Tomaten gemeinsam im Gewächshaus gehalten, kann das jedoch trotzdem gut gehen. Der Standort des Gewächshauses spielt hierbei eine große Rolle. Wenn man den unterschiedlichen Bedarf von Luftfeuchtigkeit berücksichtigt, steht einer ertragreichen Ernte nichts im Wege. Tomaten, die ursprünglich aus Südamerika stammen, lieben Wärme, mäßige Wasserzugabe und eine trockene Umgebung – Gurken hingegen mögen eine hohe Luftfeuchtigkeit und viel Wasser.

TIPP: Besser ist es somit, für Gurken und Tomaten zwei unterschiedliche Gewächshäuser zu nutzen, um keine Abstriche bei der Ernte zu machen.
Mo - Fr: 8:30 Uhr - 17:00 Uhr durchgehend
Februar - Juni, September und Oktober zusätzlich
Sa: 9:00 Uhr - 12:30 Uhr
Betriebsferien: 21.12.2026 bis 05.01.2027
Karsamstag, 04.04.2026 geschlossen
Samstag, 02.05.2026 geschlossen
Allerheiligen, 01.11.2026 geschlossen


unvorhersehbare Wetterereignisse können unseren Pflanzen oft zusetzen. Mit WAMA bieten wir Ihnen ein Gewächshaus, das selbst extremen Windbedingungen von bis zu 120 km/h standhält.
Unser Geheimnis liegt in der Kombination aus hochwertigen Materialien und kluger Konstruktion:
Vertrauen Sie auf WAMA und schützen Sie Ihre grünen Lieblinge auch bei extremsten Wetterbedingungen. Wir stehen für Qualität und Sicherheit in Ihrem Garten.


der Winter kann mit seinen eisigen Temperaturen und heftigen Schneefällen eine Herausforderung für jedes Gewächshaus darstellen. Doch mit WAMA sind Ihre Pflanzen auch in den kältesten Monaten sicher und geschützt.
Unser Gewächshausdesign berücksichtigt die besonderen Anforderungen des Winters:
Bei WAMA setzen wir alles daran, dass Ihr Gewächshaus nicht nur ein Refugium für Ihre Pflanzen, sondern auch ein Symbol für Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit ist. Mit uns sind Sie bestens für den Winter gerüstet.




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Hinweis: Das Gewächshaus oder Hochbeet wird nach Ihrer Bestellung individuell für Sie kommissioniert. Eine Verkürzung der angegebenen Lieferzeit ist nicht möglich, da der Zeitraum vorher bereits mit Aufträgen verplant ist.
Um Ihnen das Gewächshaus oder Hochbeet (Schnäppchen ausgeschlossen) kostenlos zu liefern, stellen wir sogenannte Sammeltouren zusammen. Eine Sammeltour setzt sich aus mehreren Aufträgen eines Liefergebiets zusammen z.B. Norddeutschland, Süddeutschland, Österreich usw.
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