Die Pflanzen in einem Gewächshaus sind anspruchsvoll. Einfaches Gießen reicht oft nicht aus. Mit einer durchdachten Gewächshaus-Bewässerung können Sie Ihnen Gutes tun. Jede Pflanze hat unterschiedliche Ansprüche an die Bewässerung – manche benötigen täglich die Erfrischung, andere wiederum vertragen keine Staunässe oder können über einen längeren Zeitraum mit Trockenheit leben. Wie im Gewächshaus bewässert wird und was Sie dabei beachten müssen, verraten wir Ihnen im Folgenden. Wir haben wertvolle Tipps für Sie vorbereitet und stellen Ihnen die wichtigsten Bestandteile einer Gewächshaus-Bewässerung für Ihre Pflanzen vor.
Inhaltsverzeichnis
Highlights
+ Tomaten und Gurken benötigen vor allem im Sommer mehr Wasser
+ Morgens ist ein idealer Zeitpunkt zum Gießen
+ Perlschläuche werden immer beliebter, da sie viel Arbeit abnehmen

Vier unterschiedliche Methoden haben sich bei der Gewächshaus-Bewässerung von Pflanzen bewährt:
Tropferschläuche oder Perlschläuche werden immer beliebter. Sie sparen Zeit und das Gießwasser kommt gleich an der richtigen Stelle an. Vor der Bepflanzung werden sie 20 Zentimeter in der Erde vergraben, die Samen oder Jungpflanzen werden in unmittelbarer Nähe ausgesät und eingepflanzt. Alternativ können sie auch oberirdisch verlegt werden, so werden Beschädigungen am Schlauch vermieden.
Mit einem Wasseranschluss – ganz gleich, ob über den Hausanschluss oder über einen Brunnen mit elektrischer Pumpe – gelangt nun das Wasser dosiert an die Wurzeln, die es ohne Umwege aufnehmen.
Die Gewächshaus-Bewässerung kann individuell erfolgen oder automatisch gesteuert werden. Vollautomatisch oder per Batteriebetrieb schaltet sich der Wasserzulauf an und mit einem Tropferschlauch oder einem oberirdisch verlegten Schlauch werden die Pflanzen versorgt. Die Wahl ist ideal, wenn Sie nicht jeden Tag Zeit haben, zu gießen.
Wie wird im Gewächshaus bewässert und dabei Geld gespart? Regentonnen bieten ausreichend Platz, um das Regenwasser aufzufangen. Steht der Behälter direkt am Gewächshaus, lassen sich Zu- und Ablaufsysteme mit Schläuchen und Tropferschläuchen verlegen, mit denen die Bewässerung erfolgt.
Soll die Bewässerung nicht nur im Gewächshaus erfolgen, sondern auch Rasenflächen oder Freilandpflanzen versorgen, können Sie ebenfalls mit unterschiedlich langen Wasser- und Tropferschläuchen sowie den passenden Verbindern eine individuelle Gießeinrichtung herstellen.
Bei einem Spaziergang durch Gartenanlagen oder durch Eigenheimsiedlungen stellen sich Nachbarn nicht selten die Frage, wann im Gewächshaus gegossen wird. Die einen schwören auf eine morgendliche Dusche, andere wiederum gönnen den Pflanzen ihre Erfrischung am Abend. Doch wann wird im Gewächshaus wirklich gegossen, damit die Pflanzen hervorragend gedeihen und eine ertragreiche Ernte abwerfen?
Der ideale Zeitpunkt, die Gewächshaus Bewässerung für die Pflanzen vorzunehmen, ist tatsächlich am Morgen. Durch die noch kühleren Temperaturen verdunstet das Wasser nicht so schnell, die Pflanzen haben Zeit, das Wasser mit der Wurzel aufzunehmen. Am Abend besteht die Gefahr, dass Staunässe entsteht und die Wurzeln dadurch abfaulen.

Besonders im heißen Sommer stellt sich regelmäßig die Frage, wie oft im Gewächshaus gegossen werden muss. In erster Linie hängt das natürlich von den Pflanzen selbst ab, wie hoch deren Wasserbedarf ist. Tomaten und Gurken brauchen beispielsweise viel Wasser, da auch die Früchte zu einem Großteil aus Wasser bestehen. Daher sollte bei sommerlichen Temperaturen täglich gegossen werden.
Steigt die Hitze an, ist es keinesfalls verkehrt auch zweimal täglich den Wasserschlauch anzustellen, um den Gewächshaus-Pflanzen die optimale Versorgung zu gewährleisten. Dabei sollten Sie immer darauf achten, dass die oberflächliche Erde bereits einige Zentimeter tief ausgetrocknet ist, ehe Sie erneut das Gewächshaus bewässern.
Tipp: Prüfen Sie vor dem Gießen mit den Fingern, wann die Erde auch unterirdisch beginnt, auszutrocknen. Ist es unter der Oberfläche noch feucht, müssen Sie nicht bewässern.
Ein Mini-Gewächshaus ist die perfekte Anzuchtstation für das heimische Fensterbrett. Die Aussaat im Spätwinter können Sie darin vornehmen oder Jungpflanzen noch eine Weile vor dem Freiland schützen. Doch wie oft muss das Mini-Gewächshaus dabei gegossen werden?
Strenggenommen ist die Miniaturausgabe nicht mehr als ein größerer Blumentopf. Säen Sie darin aus, ist es wichtig, das Mini-Gewächshaus regelmäßig feucht, jedoch nicht nass zu halten. Dabei helfen Sprühflaschen zum Bestäuben. Der Wassernebel ist dabei so fein, dass er das Saatgut nicht wieder ausschwemmt.
Die Anzahl der Gießkannen, die ein Gärtner in einem Erntejahr ins Gewächshaus schleppt, lässt sich kaum noch zählen. Einfacher ist es, eine automatische Bewässerung zu installieren, die das lästige Tragen erspart und ganz nach Bedarf sogar vollautomatisiert bewässert.
Doch wie funktioniert die automatische Bewässerung im Gewächshaus? Im Gegensatz zu Freiland-Beeten und Rasenflächen kann keine großflächige Wasserversorgung im Gewächshaus stattfinden. Meist wird Gemüse angebaut, deren Blätter und Fruchtstände empfindlich gegen Wasser sind. Durch die entstehende Luftfeuchtigkeit und Wärme wäre so ein optimaler Nährboden für Krankheiten und Schädlinge gegeben.
Sie benötigen dafür:
1. Messen Sie sorgfältig aus, wie viele Schlauchmeter Sie benötigen – zum einen von der Wasserquelle zum Gewächshaus und zum anderen im Inneren Ihres Gewächshauses.
2. Bringen Sie Ihre Wasserquelle erhöht an, damit sich genug Druck aufbaut (0,6 bar sind für den Tropferschlauch optimal).
3. Verlegen Sie den Tropferschlauch in den Beeten des Gewächshauses. Hierbei helfen Verbinder in unterschiedlichen Ausführungen (gerade, winklig oder T-förmig).
4. Verbinden Sie den Tropferschlauch mit dem Wasserschlauch und schließen diesen dann an die Wasserquelle an.
Tipp: Verlegen Sie die Tropferschläuche in Längsrichtung der Beete. Bewährt hat sich die rechteckige Verlegung wo das Wasser in einem geschlossenen Kreislauf fließt. Eventuelle Löcher oder Risse aufgrund eines zu hohen Wasserdruckes oder einer Beschädigung lassen sich durch Abschneiden des Schlauch und Wiederverbindung mittels geradem Verbinder einfach reparieren.
Die meisten Hobbygärtner nutzen die Aufzucht im Gewächshaus für Gemüsepflanzen, um eine höhere Ernte zu erziele. Die klimatischen Bedingungen kommen vor allem Gurken oder Paprika zugute, die eine warme und feuchte Umgebung benötigen.

Damit die Tomaten auch die besonders saftigen Früchte ausbilden, benötigen sie als Starkzehrer regelmäßig Wasser und Dünger. Damit ihnen die Erfrischung auch bekommt, ist Regenwasser oder abgestandenes Wasser in Gießkannen ideal. Es hat die richtige Temperatur, damit die Wurzeln keinen Kälteschock bekommen. Tomaten dürfen niemals an den Blättern oder Blütenständen gegossen werden, um Krankheiten wie Braunfäule zu vermeiden.
Auch Gurken verlangen nach Wasser, doch sie können durchaus auch eine trockene Phase gut überstehen, ohne dass die Früchte Schaden nehmen. Bei zu viel Wasser fallen vor allem die gerade ausgebildeten Gurken an den noch vorhandenen Blütenständen ab.
Mo - Fr: 8:30 Uhr - 17:00 Uhr durchgehend
Februar - Juni, September und Oktober zusätzlich
Sa: 9:00 Uhr - 12:30 Uhr
Betriebsferien: 21.12.2026 bis 05.01.2027
Karsamstag, 04.04.2026 geschlossen
Samstag, 02.05.2026 geschlossen
Allerheiligen, 01.11.2026 geschlossen


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Hinweis: Das Gewächshaus oder Hochbeet wird nach Ihrer Bestellung individuell für Sie kommissioniert. Eine Verkürzung der angegebenen Lieferzeit ist nicht möglich, da der Zeitraum vorher bereits mit Aufträgen verplant ist.
Um Ihnen das Gewächshaus oder Hochbeet (Schnäppchen ausgeschlossen) kostenlos zu liefern, stellen wir sogenannte Sammeltouren zusammen. Eine Sammeltour setzt sich aus mehreren Aufträgen eines Liefergebiets zusammen z.B. Norddeutschland, Süddeutschland, Österreich usw.
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