Tomaten, Gurken, Paprika oder Zucchini gedeihen in der Regel in einem Gewächshaus besser als im Freiland. Ein Grund sind die wärmeren klimatischen Bedingungen, die besser auf das Wachstum der Pflanzen angepasst sind. Allerdings bergen die hohe Wärme und Luftfeuchtigkeit auch eine größere Gefahr für Schädlinge und ungebetene Gäste, die die Ernte zerstören können. In unserem Ratgeber erfahren Sie, welche Schädlinge im Gewächshaus häufig auftreten und wie Sie sie wirksam wieder loswerden.
Inhaltsverzeichnis
Highlights
+ Tomatenpflanzen sind am häufigsten von Krankheiten und Schädlingen betroffen
+ Der Pilz ist eine der häufigsten Krankheiten
+ Mehltau an Tomaten im Gewächshaus ist gefährlich
+ Das Sekret von Blattläusen wirkt besonders anziehend für weitere Schädlinge
+ Schlupfwespen helfen gegen viele verschiedene Schädlinge
In einem klimatisch begünstigten Gewächshaus finden Schädlinge die besten Bedingungen zum Vermehren. Dabei können sie an den Pflanzen großen Schaden anrichten, der nicht nur eine verminderte Ernte hervorruft, sondern auch den Boden nachhaltig schädigen kann. Im Freiland hingegen reguliert sich die Umwelt – und damit auch die Population der Schädlinge – von selbst. Um Schädlinge im Gewächshaus zu bekämpfen, stehen Ihnen natürliche und chemische Methoden zur Verfügung, damit die Nutzpflanzen besser gedeihen und einen hohen Ertrag erbringen. Wir haben für Sie eine Übersicht zusammengestellt, welche Schädlinge im Gewächshaus besonders häufig auftreten.
| Schädling | Schadbild | Bekämpfung |
|---|---|---|
| Ameisen | Fressen sich durch die Wurzeln, verteilen Blattläuse | Backpulver oder Ameisenköder |
| Blattläuse | Saugen sich an der Pflanze an | Brennnesseljauche, Schlupfwespen, Gelbsticker |
| Braunfäule | Pilz entwickelt Faulstellen an der Pflanze | Kartoffeln entfernt anpflanzen, mit Fungizid behandeln |
| Mehltau | Weiß-mehliger Überzug an den Blättern | Stickstoffarm düngen, Basilikum pflanzen |
| Fliegen | Fressen sich durch die Pflanzen, hinterlassen Gänge | Kultivierung in Mischkultur, engmaschige Netze über die Pflanzen legen, gießen mit Insektiziden |
| Raupen | Lochfraß an den Blättern, starke Vermehrung von Larven | Händisches Absammeln, mit hohem Wasserdruck gießen, Raupenleim |
| Läuse | Rußtau auf den Blättern, Saugstellen an der gesamten Pflanze | Schlupfwespen und Marienkäfer einsetzen, Brennnesseljauche |
| Schnecken | Gesamte Pflanze wird angefressen | Schneckenzäune, absammeln oder Schneckenkorn |
| Milben | Spinnweben an den Blättern, Verfärbung der Pflanze | Insektenvernichter oder Pflanzenmittel aus Kamille, Knoblauch und Ackerhalm |
Gurken sind in Gewächshäusern beliebt und werden oft angebaut. Doch gerade diese Pflanzen sind besonders betroffen von Schädlingen im Gewächshaus. Mit einigen Vorsichtsmaßnahmen und einer schnellen Behandlung bei auftretendem Befall können die knackigen Gurken gerettet werden.
Als besonders hartnäckige Schädlinge im Gewächshaus zählen Läuse an Gurkenpflanzen. Sie schädigen sowohl die Pflanze an sich als auch im späteren Verlauf die vitaminreichen Früchte. Entdecken Sie Läuse an Ihren Gurken, ist eine schnelle Reaktion erforderlich. Vorwiegend an geschwächten Pflanzen finden Läuse einen perfekten Wirt. Mit natürlichen Fressfeinden wie Schlupfwespen oder Marienkäfer leisten Sie gegen Läuse an Gurken im Gewächshaus erste Hilfe. Auch ein Sprühmittel aus 100 Milliliter Rapsöl, fünf Liter Wasser und einem Spritzer Spülmittel kann helfen, die Schädlinge aus dem Gewächshaus zu verbannen. Ist die Gurkenpflanze nicht mehr zu retten, muss sie komplett entfernt werden, um einen weiteren Befall gesunder Pflanzen zu verhindern.
Der Pilz ist eine der häufigsten Krankheiten. Ein weißer Film legt sich auf die Blätter und lässt sie nach und nach absterben. Mehltau ist sowohl als Schädling im Gewächshaus bekannt, kommt jedoch genauso im Freilandanbau vor. Die besten Bedingungen für Mehltau an Gurken herrschen vor, wenn es warm und trocken ist. Diesen Schädling im Gewächshaus zu verhindern, ist durch den Anbau von mehltauresistenten Sorten wie „Lothar“, „Bellica“ oder „Dominica“ möglich. Leider gibt es kein frei verkäufliches Gegenmittel gegen Mehltau an Gurken. Mit einem Sud aus einem Päckchen Backpulver, 20 Millilitern Rapsöl und zwei Litern Wasser können Sie allerdings eine vorbeugende Behandlung vornehmen, wenn Sie die Pflanzen regelmäßig damit gießen.
Tipp: So gedeihen Ihre Gurken im Gewächshaus ohne Schädlinge.
Damit Ihre Gurkenernte auch ein wirklicher Erfolg wird, haben wir einige Hinweise für Sie, die Ihnen helfen werden.
1. Gurken bevorzugen nährstoffreichen Boden
2. Reichern Sie die Pflanzstelle mit Kompost an
3. Schützen Sie die Gurken vor zu starker Sonneneinstrahlung
4. Eine regelmäßige und ausreichende Belüftung schützt vor Mehltau und anderen Schädlingen im Gewächshaus
Trockene und warme Bedingungen begünstigen ebenfalls die Spinnmilbe auf Gurken. Die kleine rote Spinne vermehrt sich nach nur wenigen Tagen, überzieht die untere Seite des Blattes mit einem weißen Nest. Die Oberseite ist gelb gesprenkelt. Oftmals rollen sich die Blätter auch vollständig ein. Die Schädlinge saugen sich an den Gurken fest, vor allem bereits geschwächte Pflanzen sind häufig betroffen. Nützlinge wie Raubmilben oder Netzflüger können gegen Spinnmilben an Gurken eingesetzt werden. Die Schädlinge im Gewächshaus sind mit dem bloßen Auge kaum erkennbar.

Tomatenpflanzen sind am häufigsten von Krankheiten und Schädlingen im Gewächshaus betroffen. Die warmen Bedingungen unter Glas sind perfekt für eine ertragreiche Ernte geeignet. Erkennen Sie Schädlinge an Ihren Tomaten im Gewächshaus, sollten Sie schnell reagieren und Gegenmaßnahmen einleiten.
Mehltau an Tomaten im Gewächshaus ist gefährlich. Die bereits reifen Früchte dürfen nicht mehr verzehrt werden, denn sie sind giftig. Bei echtem Mehltau ist die Pflanze nur oberflächlich befallen, die Blätter werden weiß und vertrocknen. Falscher Mehltau an Tomaten im Gewächshaus hingegen schädigt die Nutzpflanze von innen. Die Pilzsporen werden zudem über das Spritzwasser und den Wind verteilt. Vorbeugend können Sie für die einzelnen Tomatenpflanzen ausreichend Platz schaffen, damit der Pilz sich nicht weiter verteilt. Achten Sie beim Gießen darauf, dass die Blätter trocken bleiben. Ist der Befall deutlich erkennbar, hilft es, die betroffenen Blätter zu entfernen und sie anschließend mit einer Milch-Wasser-Mischung im Verhältnis 1:9 zu behandeln.
Mit bloßem Auge ist der Schädling an den Tomaten im Gewächshaus nicht zu erkennen. Oftmals landet die Rostmilbe an den Tomaten nur durch Zufall und wird von Blattläusen eingeschleppt. Leider wird die Anwesenheit meist erst sehr spät bemerkt, das Retten der Pflanze ist nahezu unmöglich. Rostmilben an den Tomaten im Gewächshaus erkennen Sie an einer Gelbfärbung der Blätter, die Haupttriebe werden braun und die noch jungen unreifen Früchte platzen auf und fallen in der Folge ab. Damit nicht noch weitere Tomaten von der Rostmilbe befallen werden, ist die kranke Pflanze umgehend zu entsorgen.

Das Weibchen der Minierfliege legt die Eier an der Unterseite der Tomatenblätter ab. Die daraus geschlüpften Larven ernähren sich vom Saft der Pflanze, daraus entstehen schädliche Saugstellen. Die Minierfliegen im Gewächshaus sind Schädlinge an Tomaten, die für die Unterversorgung verantwortlich sind. Im ersten Schritt können Sie die befallenen Blätter umgehend entfernen und Nützlinge wie Schlupfwespen einsetzen. Gelbsticker und Gelbtafeln helfen dabei, dass sich die Minierfliege an Tomaten nicht weiter fortpflanzt. Ist der Befall bereits weit fortgeschritten, kann oftmals nur noch ein Insektizid Ihre Ernte retten.
Tipp: So gedeihen Ihre Tomaten im Gewächshaus ohne Schädlinge
Tomaten sind im Gewächshaus häufig zu finden. Die knackigen und süßen Früchte können als Snacks genossen oder zu leckeren Gerichten verarbeitet werden. Damit Ihnen der Anbau ohne Schädlinge gelingt, müssen Sie einige Hinweise beachten:
Paprika im Gewächshaus anzupflanzen, benötigt einiges an Erfahrung. Jedoch kann es aufgrund der guten klimatischen Bedingungen hervorragend gelingen. Damit Ihnen Schädlinge an der Paprika die Ernte nicht vernichtet, achten Sie regelmäßig auf einen Befall.

Die Blattläuse nisten sich an der Paprika im Gewächshaus vorwiegend auf den Blättern ein. Sie saugen den Saft der Pflanze aus, in deren Folge rollen sich die Blätter zusammen. Hinzu kommt, dass das Sekret, welches die Blattläuse auf der Paprika im Gewächshaus hinterlassen, besonders anziehend auf weitere Schädlinge wirkt und diese zusätzlichen Schaden anrichten können. Um die Blattläuse von der Paprika im Gewächshaus zu entfernen, helfen Schlupfwespen und Marienkäfer. Auch abgestandenes Wasser kann helfen, die kleinen Schädlinge zu vernichten. Einfach die Pflanze damit übergießen und die Blattläuse von der Paprika ablesen.
Tipp: So gedeihen Ihre Paprika im Gewächshaus ohne Schädlinge
Um Paprika im Gewächshaus anzupflanzen, ist ein lockerer Boden ideal. Zudem lieben Paprika einen Sonnenschutz und einen windgeschützten Standort. Unsere Hinweise helfen Ihnen, die knackigen Früchte in großen Mengen zu ernten:
Sie erkennen Raupen an Paprikapflanzen im Gewächshaus mit dem bloßen Auge. Aber auch der Schaden, den sie anrichten, ist unverkennbar. Die Schädlinge fressen sich durch die Blätter, machen auch vor der Blüte nicht halt. Häufig sind auch die Früchte betroffen, Raupen können sogar eine ganze Paprika verzehren. Wenn Sie die Jungpflanzen in die Erde setzen, hilft eine schützende Hülle – beispielsweise ein Pappbecher ohne Boden – um die zarten Stängel zu bewahren. Entdecken Sie Raupen an Ihren Paprikapflanzen, sollten Sie diese schnellstmöglich absammeln.
Zucchini im Gewächshaus anzubauen ist schwierig, aber nicht unmöglich. Vor allem Mehltau macht bei falscher Behandlung schnell die Ernte zunichte. Welche Schädlinge an Zucchini im Gewächshaus noch zur Bedrohung werden können und wie Sie in diesen Fällen reagieren, haben wir Ihnen hier zusammengefasst.

Zucchini im Gewächshaus sind häufig von Mehltau betroffen. Ein weißer Belag legt sich auf die Blätter und befällt nach und nach die gesamte Pflanze. Im Gewächshaus ist es warm und trocken, was den Mehltau zusätzlich begünstigt. Die gute Nachricht ist jedoch, dass Mehltau ein Schädling im Gewächshaus ist, der die Früchte nicht befällt, die Ernte kann allerdings vermindert ausfallen, weil es an einer ausreichenden Versorgung fehlt. Um Mehltau an Zucchini im Gewächshaus zu verhindern, wählen Sie eine robuste Sorte wie „Diamant“, „Mastil“ oder „Soleil“. Stickstoffhaltige Düngung sorgt zudem für die Ausbreitung von Mehltau. Eine Jauche aus Ackerschachtelhalm macht die Zucchini im Gewächshaus widerstandsfähiger.
TIPP: So gedeihen Ihre Zucchini im Gewächshaus ohne Schädlinge.
Zucchinis lassen sich auch im Gewächshaus anbauen, auch wenn die Kultivierung schwieriger ist. Mit einigen Hinweisen gelingt Ihnen eine ertragreiche Ernte:
Das feucht-warme Klima ist ein Paradies für weiße Fliegen an Zucchini im Gewächshaus. Dabei befallen sie neben Zucchini auch gern Gurken oder Tomaten. Die Fliegen mit den durchsichtigen Flügeln saugen sich an geschwächten Pflanzen fest und saugen den Pflanzensaft aus. Hinzu kommt, dass die abgelegten Eier relativ schnell schlüpfen und sich die Population rasant vermehrt. Die Blätter der Zucchini im Gewächshaus werden durch die weiße Fliege gelb und vertrocknen, an der Unterseite setzt sich eine Wachsschicht fest. Mit Nützlingen wie Schlupfwespen können Sie ein weiteres Ausbreiten verhindern. Eine regelmäßige Belüftung hilft ebenfalls. Zusätzlich helfen abstoßende Pflanzen wie Basilikum, Tagetes oder Kapuzinerkresse vor dem Befall.
Mäuse an Zucchini sind nicht nur im Gewächshaus ein Problem. Sie fressen sich durch Bodengänge bis zu den Wurzeln und ziehen die Pflanzen wortwörtlich in den Boden. Bilden sich die ersten Früchte aus, machen Mäuse im Gewächshaus auch davor nicht halt. Mit Schlagfallen oder Lebendfallen lassen sich die Nager gut entfernen. Vorbeugend können Sie allerdings wenig gegen die Tiere tun.


Mo - Fr: 8:30 Uhr - 17:00 Uhr durchgehend
Februar - Juni, September und Oktober zusätzlich
Sa: 9:00 Uhr - 12:30 Uhr
Betriebsferien: 21.12.2026 bis 05.01.2027
Karsamstag, 04.04.2026 geschlossen
Samstag, 02.05.2026 geschlossen
Allerheiligen, 01.11.2026 geschlossen


unvorhersehbare Wetterereignisse können unseren Pflanzen oft zusetzen. Mit WAMA bieten wir Ihnen ein Gewächshaus, das selbst extremen Windbedingungen von bis zu 120 km/h standhält.
Unser Geheimnis liegt in der Kombination aus hochwertigen Materialien und kluger Konstruktion:
Vertrauen Sie auf WAMA und schützen Sie Ihre grünen Lieblinge auch bei extremsten Wetterbedingungen. Wir stehen für Qualität und Sicherheit in Ihrem Garten.


der Winter kann mit seinen eisigen Temperaturen und heftigen Schneefällen eine Herausforderung für jedes Gewächshaus darstellen. Doch mit WAMA sind Ihre Pflanzen auch in den kältesten Monaten sicher und geschützt.
Unser Gewächshausdesign berücksichtigt die besonderen Anforderungen des Winters:
Bei WAMA setzen wir alles daran, dass Ihr Gewächshaus nicht nur ein Refugium für Ihre Pflanzen, sondern auch ein Symbol für Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit ist. Mit uns sind Sie bestens für den Winter gerüstet.




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Um Ihnen das Gewächshaus oder Hochbeet (Schnäppchen ausgeschlossen) kostenlos zu liefern, stellen wir sogenannte Sammeltouren zusammen. Eine Sammeltour setzt sich aus mehreren Aufträgen eines Liefergebiets zusammen z.B. Norddeutschland, Süddeutschland, Österreich usw.
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