Als Hobbygärtner im ersten Jahr der Gewächshausnutzung steht manch einer nach der Sommersaison ratlos vor dem Gewächshaus. Was mache ich nun? Lass’ ich es bis zum Frühjahr leer stehen, damit sich der Boden regenerieren kann oder pflanze ich was neues an? Oder stelle ich Kübelpflanzen zum Überwintern da rein, damit ich die nicht in die Garage oder den Keller schleppen muss? Vorsorglich sei verraten, dass es niemals eine falsche Antwort auf solche Fragen gibt. Denn, egal wie Ihre Planung beim Kauf ausgesehen hat, jeder darf sich gern jederzeit umentscheiden.
In diesem Ratgeber haben wir Ihnen einmal ein paar Möglichkeiten zur Inspiration zusammen gestellt. Und natürlich finden Sie wieder den ein oder anderen Praxistipp oder eine Empfehlung.
Inhaltsverzeichnis
Highlights
+ Durchdachte Planung vor dem Kauf verringert hohe Kosten bei Winternutzung
+ Ganzjähriger Gemüseanbau möglich
+ Wieder verwendbare Hilfsmittel reduzieren Heizkosten
+ Mit natürlicher Bodenverbesserung Ernteerträge steigern
Falls möglich, sollte man auf eine Ost-West-Ausrichtung achten. Im Klartext heißt das, dass eine Längsseite Richtung Süden ausgerichtet ist. Achten Sie im Zweifelsfalls einfach einmal darauf wo morgens die Sonne aufgeht und wie der Sonnenverlauf bis mittags ist. Denn für Länder wie beispielsweise Deutschland, Österreich und die Schweiz, die nördlich des nördlichen Wendekreises liegen, gilt folgender Merkspruch: “Im Osten geht die Sonne auf, im Süden nimmt sie ihren Lauf, im Westen will sie untergehen, im Norden ist sie nie zu sehen”.
Doch warum sollte eine lange Gewächshausseite im Süden stehen? Im Winter hat die Sonne zwar nicht mehr so viel Kraft wie im Sommer, aber wenn sie scheint heizt sich das Gewächshaus, mit Unterstützung durch eine Heizung, deutlich schneller auf. Wichtig ist, dass das Gewächshaus frei zur Sonne und nicht im Schatten eines anderen Gebäudes oder eines hohen Baumes steht.
Erfahrungen haben gezeigt, dass Stegdreifachplatten in 16mm Stärke für den ganzjährigen Betrieb perfekt geeignet sind. Der Grund liegt zum Einen im Aufbau der Platte, denn der zusätzliche Steg im Inneren der Platte sorgt dafür, dass zwei Luftkammern entstehen. Diese Luftkammern tragen zur besseren Isolierung bei. Und zum Anderen am Einbau dieser Platten, denn wir bei WAMA verkleben diese Platten mit einem speziellen Kleber auf PU-Basis mit der Gewächshauskonstruktion. Diese Art des Einbaus sorgt dafür, dass das Gewächshaus an Stabilität und Dichtigkeit gewinnt. Zwei wertvolle Eigenschaften für eine lange Haltbarkeit und Nutzungsdauer.
Bereits bei der Fundamenterstellung kann man den Grundstein für eine flexible oder auch ganzjährige Nutzung legen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, dass der verwendete Beton vom Frost nicht beschädigt wird, gründet das Fundament frostfrei. Das heißt mindestens 80cm tief. In wärmeren Regionen, die im Winter wenig bis gar keinen Schnee haben und für milde Temperaturen bekannt sind, reicht auch eine Fundamenttiefe von 60cm.
Die einfachste Möglichkeit im Gewächshaus Strom und Wasser zu haben ist direkt bei Fundamenterstellung ein Leerrohr zu legen. Leerrohre, auch Wellrohre genannt, sind Kunststoffrohre, die speziell für die Erdverlegung geeignet sind. Die jeweiligen Leitungen werden später einfach durch dieses unterirdisch verlegte Leerrohr gezogen.
Wenn Sie Steckdosen im Gewächshaus anbringen, achten Sie unbedingt darauf, dass diese für Feuchträume geeignet sind!
Die kalten und nassen Jahreszeiten sind für eine hohe Luftfeuchtigkeit bekannt. Im Gewächshaus setzt sich das Wasser, das nicht mehr von der Luft aufgenommen werden kann, als sogenanntes Kondenswasser ab. Je besser ein Gewächshaus isoliert ist, desto mehr Kondenswasser bildet sich. Es verschwindet lediglich bei sehr trockener Luft. Um das Kondenswasser zu minimieren hilft es eine gewisse Luftzirkulation durch Öffnen der teilbaren Tür und Öffnen der Dachfenster herbei zu führen. Besser noch, wenn man beim Kauf des Gewächshauses an optionale Seitenfenster oder das Bestellen eines Heckfenster gedacht hat. Ein gezielter Durchzug oder das wohlbekannte Stoßlüften ist auf alle Fälle hilfreich. Das Trocknen der Umgebungsluft durch den Einsatz einer Elektro Heizung tut das Übrige.

Bestenfalls haben Sie bereits bei der Planung eine eventuelle Winternutzung berücksichtigt. Das Gewächshaus in Art und Ausstattung so gewählt, dass es ohne großen Aufwand flexibel und ganzjährig nutzbar ist. Beispielsweise 16mm dicke Kunststoffplatten aus Polycarbonat gekauft und das Ringfundament frostfrei gegründet (mind. 60cm tief).
Natürlich lassen sich aber auch schlechter isolierende Gewächshäuser für die Überwinterung von Topfpflanzen verwenden. Zum Beispiel mittels Auskleiden mit von innen mit Thermofolie (Thermoset) oder auf dem Boden ausgelegten 2cm starken Styrodurplatten.
Schon die Großeltern wussten, dass die Gemüsesaison nicht mit Herbstbeginn endet. Es gibt einige Gemüsesorten, die robust gegenüber Kälte sind. Einem ganzjährigen Anbau steht also nichts mehr im Wege.
Im unbeheizten Gewächshaus lassen sich ab September bis Anfang Dezember noch allerlei Wintersalate, zahlreiche Kohlsorten und Rübengemüse anbauen. Zum Schutz vor Bodenfrost einfach die Pflänzchen mit einem Gartenvlies locker zudecken.

Sobald Sie eine Winternutzung planen und die Außentemperaturen zusehends fallen, sollten Sie Maßnahmen ergreifen, um die Heizkosten gering zu halten und Ihren Geldbeutel langfristig zu schonen. Der Einbau unserer wieder verwendbaren Thermosets ist durchaus sinnvoll, denn die Thermofolie verbessert die Isolierwirkung und reduziert anfallende
Heizkosten um bis zu 30%.
Ziel einer Bodenverbesserung ist die Pflanzfläche für die nächste kräftezehrende Saison vorzubereiten. Bestenfalls ohne eine Überdüngung herbeizuführen oder die guten Bodenbewohner zu töten. Das Augenmerk liegt hierbei auf einer schonenden und natürlichen Verbesserung ohne Verwendung von chemischen Mittelchen.
Um den Boden wieder mit Stickstoff anzureichern und ihn aufzulockern, werden spezielle Gründüngungspflanzen gesät. Hierzu zählen Lupinen, Buchweizen, Studentenblumen, Inkarnatklee, Gelbsenf oder Luzernern. Wenn die Temperaturen langsam wieder steigen werden die teils erfrorenen Pflanzen einfach in die Erde eingearbeitet.
Tipp: Trotz Gründüngung und vor dem Pflanzen von starkzehrenden Sorten wie Tomate oder Melone dennoch organischen Langzeitdünger einarbeiten.
Ein Großteil der Pflanzen mögen einen pH-Wert zwischen 5,5 und 7,0. Ist der Wert unter 5,5 ist der Boden zu sauer und die Pflanzen können die Nährstoffe schlechter aufnehmen. Mit dem Kalk von Eierschalen lässt sich der pH-Wert des Bodens regulieren. Dafür einfach die Eierschalen sammeln und zerkleinern. Die Brösel einfach in die Erde einarbeiten. Den Rest übernimmt die Natur.
Nach dem Genuss einer Tasse Kaffee den Kaffeesatz in einem Gefäß sammeln und trocknen lassen. Alternativ auf ein Backblech schütten und zum Trocknen ausbreiten. Das Trocknen ist wichtig, damit sich kein Schimmel bildet. Anschließend den trockenen Kaffeesatz in die Erde einarbeiten. Der Kaffee versorgt den Boden wieder mit wichtigen Mineralien und Stickstoff und gilt als natürlicher Dünger.
Jeder Kleingärtner ist schon mal mit diesem Begriff in Kontakt gekommen. Es ist eine beliebte Art den Boden auf ganz natürliche Art zu düngen und versorgt ihn zeitgleich mit Stickstoff und Kalium. Er ist schnell selbstgemacht, aber Achtung die Nase wird auf eine harte Probe gestellt. Um die Jauche selbst herzustellen unbedingt Handschuhe anziehen! Frische Brennnesseln in einer großen Einkaufstüte sammeln und zu Hause über einem Mörtelkübel oder einem Eimer mit einer Schere zerkleinern. Anschließend das Gefäß mit Wasser auffüllen und abdecken – nicht luftdicht verschließen. Das Gemisch täglich umrühren. Nach ca. 14 Tagen ist die Jauche dunkel und kann verwendet werden.
Tipp: Kein metallenes Gefäß verwenden! Das führt zu einer unerwünschten chemischen Reaktion und die Jauche muss neu angesetzt werden.
Im Handel gibt es selbstverständlich auch fertigen Gartendünger zu kaufen, der aus einer Mischung rein natürlicher Zutaten wie Pferdeäpfel und Hornspäne etc besteht.

Eine kurze Internetrecherche und man findet eine Menge Artikel, die dazu animieren das Gewächshaus in den Wintermonaten einfach anderweitig zu nutzen. Als Abstellfläche für Gartengeräte, als Wintergartenersatz oder als Hühnerhaus. Im ersten Moment klingen die Vorteile auch wunderbar, aber auf die Nachteile weisen, wenn überhaupt, nur ganz wenige Beiträge hin. Wir möchten kein Spaßverderber sein, aber auch ehrlich über alle Folgen aufklären. Denn was viele Gärtner gerne vergessen: Gewächshäuser sind Feuchträume! Die Wintermonate sind für eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit in Form von Regen und Schnee bekannt. Diese vielen Wassertröpfchen kann die Umgebungsluft nicht komplett aufnehmen. Ergo: Die Luftfeuchtigkeit setzt sich in Form von Kondenswasser im Gewächshaus ab.
Gewächshäuser sind und bleiben Feuchträume. Geräte, die rostanfällig sind, sollten daher unter keinen Umständen im Gewächshaus untergestellt werden
Natürlich ist es verführerisch sich ein Ruheplätzchen in einem Gewächshaus einzurichten. Ungemütlich wird es dann, wenn alle paar Sekunden Kondenswasser herunter tropft oder die Glasscheiben herunter läuft. Wintergärten sind zurecht 3-4 mal so teuer wie Gewächshäuser, denn als Wohnraumerweiterungen unterliegen sie strengen DIN-Normen was die Konstruktion und die Dichtigkeit angeht. Anders als beim Gewächshaus, das nicht als dauerhaften Aufenthaltsraum angesehen wird.
Das Gewächshaus als Winterquartier für Geflügel zu nutzen ist keine neue Idee. Meist aus der Not heraus, aufgrund von Stallpflichten wegen Geflügelseuchen, wird das Hühnervieh zum Herbst hin dort geschützt untergebracht. Grundsätzlich ist auch nichts dagegen zu sagen, denn die Hühner sind darin gut geschützt vor Greifvögeln und Füchsen, die Helligkeit fördert die Eierproduktion, der Hühnermist kann (verdünnt) als Dünger verwendet werden und die Hühner helfen beim Unkrautjäten und der Schädlingsbekämpfung.
Kein Wunder also, dass jedes Jahr tausende privat gehaltene Hühner ins Gewächshaus umziehen. Aber dieser Umzug birgt auch Gefahren, denn das Gewächshaus heizt sich schnell auf, wenn die Wintersonne kommt. Hier sollte daher darauf geachtet werden, dass genügend Fenster zur Belüftung vorhanden sind. Zudem sollte das Gewächshaus von Pflanzenresten, die giftig für die Tiere sind, komplett befreit sein. Denn die Tiere lieben es zu scharren.
Tipp: Bestenfalls ist das Gewächshaus groß genug und hat beispielweise eine Zwischenwand/Trennwand mit Zugangstür. Dann kann den Tieren grundsätzlich im Winter dieser Bereich zugewiesen werden und die Pflanzbeete bleiben unberührt.
Mo - Fr: 8:30 Uhr - 17:00 Uhr durchgehend
Februar - Juni, September und Oktober zusätzlich
Sa: 9:00 Uhr - 12:30 Uhr
Betriebsferien: 21.12.2026 bis 05.01.2027
Karsamstag, 04.04.2026 geschlossen
Samstag, 02.05.2026 geschlossen
Allerheiligen, 01.11.2026 geschlossen


unvorhersehbare Wetterereignisse können unseren Pflanzen oft zusetzen. Mit WAMA bieten wir Ihnen ein Gewächshaus, das selbst extremen Windbedingungen von bis zu 120 km/h standhält.
Unser Geheimnis liegt in der Kombination aus hochwertigen Materialien und kluger Konstruktion:
Vertrauen Sie auf WAMA und schützen Sie Ihre grünen Lieblinge auch bei extremsten Wetterbedingungen. Wir stehen für Qualität und Sicherheit in Ihrem Garten.


der Winter kann mit seinen eisigen Temperaturen und heftigen Schneefällen eine Herausforderung für jedes Gewächshaus darstellen. Doch mit WAMA sind Ihre Pflanzen auch in den kältesten Monaten sicher und geschützt.
Unser Gewächshausdesign berücksichtigt die besonderen Anforderungen des Winters:
Bei WAMA setzen wir alles daran, dass Ihr Gewächshaus nicht nur ein Refugium für Ihre Pflanzen, sondern auch ein Symbol für Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit ist. Mit uns sind Sie bestens für den Winter gerüstet.




Lieferzeiträume die bereits ausgebucht sind werden nicht mehr angezeigt.
Hinweis: Das Gewächshaus oder Hochbeet wird nach Ihrer Bestellung individuell für Sie kommissioniert. Eine Verkürzung der angegebenen Lieferzeit ist nicht möglich, da der Zeitraum vorher bereits mit Aufträgen verplant ist.
Um Ihnen das Gewächshaus oder Hochbeet (Schnäppchen ausgeschlossen) kostenlos zu liefern, stellen wir sogenannte Sammeltouren zusammen. Eine Sammeltour setzt sich aus mehreren Aufträgen eines Liefergebiets zusammen z.B. Norddeutschland, Süddeutschland, Österreich usw.
Den genauen Liefertermin mit Datum und Uhrzeit teilen wir Ihnen 1 - 2 Wochen vorher telefonisch mit.
* Bei Komplettmontage muss ab dem 1. Tag des Lieferzeitraums das Fundament fertig sein !!!
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